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Gregor F. Waltl im Interview mit www.hobbymap.de

Heppner: Sie sind Weinakademiker und Initiator des Weinclubs. Erzählen Sie uns etwas über sich und den Verein – was muss man sich unter einem Weinakademiker vorstellen und was bietet der Weinclub seinen Mitglieder an?

Waltl: 2003 habe ich nach einer mehrjährigen Ausbildung das Diplom des „Wine and Spirits Education Trust WSET, London“ abgelegt und darf mich nun voll Stolz „Weinakademiker“ nennen. Der Weinclub ist als eine lose Plattform für alle Weinliebhaber gedacht, wo ich auch gerne mein Fachwissen und meine Kontakte für den privaten, wie auch professionellen Weinfreund anbiete.

Wie ist Ihre Begeisterung für Wein entstanden, gab es hierfür bestimmte Auslöser in Ihrer Vergangenheit?

Ich stamme aus der Südweststeiermark, einem kleinen, urwüchsigen Weinbaugebiet, und habe mich dort vom einfachen „Gelegenheitstrinker“ (Schilcher!) immer mehr zum leidenschaftlichen Koster entwickelt. Das berühmte Schlüsselerlebnis waren, wie bei vielen Weinfreunden in den frühen 90er Jahren aber die „berühmten“ Supermarkt-Kalifornier von Gallo, Mondavi & Co.

Wein unterscheidet sich in seiner Qualität zum Teil erheblich. Welche Faktoren gibt es, die die Qualität des Weins beeinflussen?

Trotz aller Kontemplation und akribischer Beschaulichkeit beim Weinkosten ist das wichtigste Urteil noch immer das lapidare „schmeckt-mir-oder-schmeckt-mir-nicht“. Alles andere, und hier seien Rebsorte, Ausbau und Terroir als die wichtigsten Faktoren genannt, ergibt in schier unendlichen Kombinationsmöglichkeiten einen beinah unüberschaubaren Weinkosmos. Und wenn man will, entdeckt immer neue Galaxien, Fixsterne, Supernoven oder auch „Schwarze Löcher!“

Was macht Wein für Sie und aus Ihrer Sicht für seine Liebhaber so interessant?

Am schönsten umschreibt es folgender Satz:
"Il y a une civilisation du vin, c'est celle où les hommes veulent se connâitre, pas se combattre."
(Es gibt eine Kultur des Weines, das ist die, in der die Menschen den Wunsch haben, sich kennen zu lernen anstatt sich zu bekämpfen.)
Inschrift auf dem Haus des Weines in Bordeaux.

Was ist Ihre persönliche Lieblings-Wein-Sorte und warum?

Ich denke, die liebe zum Schilcher (Rosèweinspezialität aus der Steiermark) erlauben nebenbei feine Koketterien mit Merlot, Pinot Noir & Co, meinen Rotweinpassionen. Schilcher? Muss man probieren....

Welche Tipps haben Sie abschließend für all Jene, die durch Ihre Worte neugierig auf Wein geworden sind? Was sollte man beim Kauf von Wein beachten, wenn man sich etwas Außergewöhnliches gönnen möchte?

Mit etwas Übung ist es jedem möglich, 5 Weine in einer Blindverkostung auseinanderzuhalten. Wer das geschafft hat, ist vom Virus „Wein“ befallen und wird diesen niemals los, im Gegenteil: Diese süße Lust wird von mal zu mal stärker!! Und wer diese mit mir teilen will, einfach melden!

Herzlichen Dank für das Interview!
David Heppner von http://www.hobbymap.de

 

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