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Die Datenbank für den perfekten Wein

Das Ende des Weinverkostens? Na, wollen wir mal nicht so schwarz sehen! Nach wie vor ist das Beurteilen der Qualität, trotz noch so empfindlicher und hochtechnischer Armaturen, ein Vorgang der nur über die 5 menschlichen Sinne möglich ist.

Trotzdem sind die Erkenntnisse das kalifornischen Forschers nicht uninteressant, auch wenn man vermuten möchte, solche Erkenntnisse können nur aus Kalifornien kommen, einem Weinland, in dem (viele) Weine Jahr für Jahr auf ein absolut gleichbleibendes Niveau "eingestellt" werden, was der Autor dieses Artikels manchmal spöttisch mit "Coca Cola" unter den Weinen kommentiert.

Laut Eigenauskunft von Leo McCloskey besitzt er die größte Wein-Datenbank der Welt. In dieser Datenbank sind mehr als 50.000 Weinsorten in ihre chemischen Bestandteile aufgeschlüsselt, allerdings nicht in ihre rund 400 bis 500 Inhaltsstoffe. Von Interesse seien nur zehn bis 20 Merkmale, die zur Konstruktion eines mathematischen Modells herangezogen werden. "Farbe, Geschmack und Duft sind wesentlich, auch wenn sich Wein aus 400 bis 500 Komponenten zusammensetzt", erklärte McCloskey. Auch nichts Neues! Die Qualität eines Rotweins reduziert McCloskey auf 32 maßgebliche, die eines Weißweines zumindest 52 Inhaltsstoffe, die angeblich darüber entscheiden, ob der Wein 10 oder 100 Dollar koste oder wert sei.

Anwendungsbereiche seiner Enologix-Datenbank sieht, in schon praktizierten Testsm, Mr. McCloskey im perfekten Verschnitt von Grundweinen, wobei er eben die einzelnen Weine auf seine definierten Komponenten untersucht und somit die perfekte Mischung für das gewünschte Ergebnis berechnet.

Daß diese neue Methodik natürlich auch auf Kritik stößt, ist nicht weiter verwunderlich. Denn gerade bei dieser Methode wird versucht, den Weingeschmack der Konsumenten auf den "virtuellen" Geschmack eines einzelnen zu reduzieren, und da die Geschmäcker bekannterweise verschieden sind, kann das (hoffentlich) sowieso nicht funktionieren, zumindest in Qualitäten, in denen sich Weinliebhaber gerne ergeben. Weine Marke "Coca Cola" werden dadurch eh nicht besser, oder anders. Also was solls, wir kosten und genießen weiter

Steirerbluat is ka Himbeersoft!
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